aktuelles

Corona Verhaltensregeln

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Oktober/November 2020

Mira – Mit Recht bei der Arbeit Newsletter #6

Liebe Kolleg*innen, liebe Netzwerkpartner*innen, liebe Freund*innen,

nach der Sommerpause befinden wir uns mitten im Herbst und sind konfrontiert mit täglich neuen Entwicklungen und Regelungen im Umgang mit der Corona-Pandemie!

Für die mira Beratungsstelle gilt:

  • Wir sind weiter für Sie da und Sie erreichen uns wie gehabt per Telefon und E-Mail
  • Persönliche Beratungstermine werden NUR nach vorheriger Terminierung durchgeführt
  • Das Fallbeispiel im Newsletter gibt Ihnen Hinweise und Tipps zum Thema „fristlose Kündigung“
  • Im November gibt es in 2020 ein weiteres Online-Seminar zu Arbeitsrecht und aktuellen Themen.

Wenn Sie darüber hinaus Interesse haben an einem separaten Online-Seminar kommen Sie bitte auf uns zu.

Wir sind Ihnen dankbar für Anmerkungen und Fragen rund um unserer Beratungsarbeit mira-mit Recht bei der Arbeit.
mira Newsletter #6

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2. Termin mira-Online-Seminar: für Fachkräfte und Unterstützer*innen: Arbeitsrecht und Corona

Themen: Das Online-Seminar bietet Einblicke in allgemeine arbeitsrechtliche Fragestellungen und Fragestellungen, die während der Corona-Zeit immer wieder gestellt werden: Was ist Kurzarbeitergeld? Wann sind Kündigungen rechtmäßig? Was ist wenn die Kinderbetreuung nicht sichergestellt werden kann, etc.

Teilnehmerzahl: 15
Termin: 23.07.2020: 10:00 – 11:30 Uhr

Anmeldung:
Per Mail an info [at] mira-beratung [dot] de
Zusammen mit Ihrer Anmeldung können Sie uns gerne auch schon vorab Ihre Fragen zum Thema „Corona und Arbeitsrecht“ zukommen lassen.

Einwahldaten
Mit der Anmeldebestätigung erhalten Sie vor dem Online-Semianr die Einwahldaten.

Anmeldeschluss: 20.07.20

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Online-Seminar für Fachkräfte und Unterstützer*innen: Arbeitsrecht und Corona
Aktuelle Arbeitsrechtliche Fragestellungen

Für Migrant*innen und Geflüchtete ist es manchmal schwer die arbeitsrechtliche Rechtmäßigkeit von Anordnungen und Regelungen, die in den Betrieben getroffen werden, einzuschätzen. Auch für Fachkräfte und Unterstützer*innen sind die aktuellen rechtlichen Änderungen oft eine große Herausforderung in der Beratung.

Deshalb bieten wir Ihnen jetzt neu ein Online-Seminar an, in welchem Sie einen Einblick erhalten in allgemeine arbeitsrechtliche Fragestellungen und Fragestellungen, die während der Corona-Zeit immer wieder gestellt werden: Was ist Kurzarbeitergeld? Wann sind Kündigungen rechtmäßig? Was ist wenn die Kinderbetreuung nicht sichergestellt werden kann, etc.

Der erste Termin für das Online-Seminar findet am Donnerstag, den 02. Juli von 10.00 bis 11.30 Uhr statt. Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmer*innen-Zahl begrenzt ist. Das Online-Seminar wird aber voraussichtlich regelmässig angeboten, so dass sie auch zu einem späteren Zeitpunkt die Möglichkeit haben an dem Online-Seminar teilzunehmen.

Die späteren Termine werden wir auf unserer Homepage oder per Newsletter vorab ankündigen. Die Anmeldung zum mira-Newsletter funktioniert über unsere Website www.mira-beratung.de.

Technische Infos zum Online-Seminar
Um eine optimale Beteiligung am Online-Seminar zu erreichen, benötigen Sie einen PC mit Kamera, Audiofunktion und Internetzugang. Die Einwahl in das Online-Seminar erfolgt über die an Sie gesendeten Einwahldaten mit Klick auf den Link. Folgen Sie den Infos.

Teilnahmebeitrag
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldung
Bitte direkt per E-Mail bis spätestens Freitag, den 26.06.2020 anmelden unter: info [at] mira-beratung [dot] de
Zusammen mit Ihrer Anmeldung können Sie uns gerne auch schon vorab Ihre Fragen zum Thema „Corona und Arbeitsrecht“ zukommen lassen.

Einwahldaten
Mit der Anmeldebestätigung erhalten Sie vor dem Online-Seminar die Einwahldaten.

Zusätzliches Angebot: Online-Seminar für die Zielgruppe

Gerne bieten wir auch (Online-)Gruppeninformationsveranstaltungen für Geflüchtete und Migrant*innen aus Drittstaaten an.
Für die inhaltliche und technische Planung nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.
Wir freuen uns über ihre Anfrage an info [at] mira-beratung [dot] de.

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Juni 2020

 

Mira – Mit Recht bei der Arbeit Newsletter #5

Liebe Kolleg*innen, liebe Netzwerkpartner*innen, liebe Freund*innen,

  • Wir sind (noch immer) für Sie da – bald auch wieder persönlich!
  • Ganz neu bieten wir Ihnen ein Online-Seminar zu aktuellen Themen im Arbeitsrecht an!
  • Am Ende unseres Newsletters finden Sie ausserdem ein Fallbeispiel mit praktischen Tipps!

Wir sind Ihnen dankbar für Anmerkungen und Fragen rund um unserer Beratungsarbeit mira-mit Recht bei der Arbeit. mira Newsletter #5

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  •  1. Mai Tag der Arbeit 2020

Der 1. Mai ist der internationale Tag der Arbeit. Menschenwürdige Arbeitsbedingungen, eine angemessene Bezahlung und die Sicherung von Arbeitsplätzen sind durch die derzeitige Krise, ausgelöst durch die Erkrankungsgefahr an Covid 19, auf den Prüfstein gestellt.

Die „Coronakrise“ zeigt zum einen deutlich auf, welche gesellschaftliche Bedeutung gerade die Berufe haben, die in der Regel zu den prekären Beschäftigungsverhältnissen gezählt werden. Prekär weil sie entweder im Niedriglohnsektor angesiedelt sind, oder nur Teilzeitarbeitsverhältnisse anbieten oder unsichere Arbeitsverhältnisse mit befristeten Verträgen die Regel sind. Es sind die Kranken- und Altenpfleger*innen, Verkäufer*innen, Lastwagenfahrer*innen, Bauarbeiter*innen, Reinigungskräfte, Medizinische Fachkräfte und Hilfen in Arztpraxen, Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft und viele anderen Arbeiter- und Dienstleister*innen, die einen (oft unterschätzten) systemrelevanten Beitrag für diese Gesellschaft leisten. Die Krise zeigt weiterhin, dass Menschen dieser Berufe, die nicht im Home-Office ausgeführt werden können, zudem unter noch erschwerten Bedingungen leiden durch geschlossene Kitas und Schulen.

Zum anderen zeigt die Krise noch deutlicher welche große Bedeutung gerade auch Zugewanderte, Migrant*innen und ausländische Saisonarbeitskräfte in diesen systemrelevanten und gleichzeitig häufig prekären Berufen und Beschäftigungsverhältnissen haben, wie z.B. durch fehlende Erntehelfer bei den Spargelbauern oder ausbleibende Betreuungskräfte für pflegebedürftige Menschen im häuslichen Umfeld.

Wir von der Beratungsstelle mira – Mit Recht bei der Arbeit, für Geflüchtete und Migrant*innen, die nicht aus der EU kommen, erleben in diesen Zeiten gerade verstärkt, dass ausbeuterische Arbeitsverhältnisse, schlechte Arbeitsbedingungen, unrechtmäßige Kündigungen, das Ausbleiben von Lohnzahlungen, etc. weiter an der Tagesordnung stehen und wir befürchten mit dem Andauern der Krise eher noch zunehmen werden.

Wir wollen den 1. Mai – den Tag der Arbeit zum Anlass nehmen um uns für die Rechte der Arbeitnehmer*innen stark zu machen, denn Arbeitsrechte sind Menschenrechte!

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April 2020

Mira – Mit Recht bei der Arbeit Newsletter #4 – Beratung zu Arbeitsrechten auch während Corona

Liebe Kolleg*innen, liebe Netzwerkpartner*innen, liebe Freund*innen,

die Corona-Beschränkungen betreffen momentan viele Bereiche unseres Lebens – in der Beratung stellen wir fest, dass sich gerade im Bereich der Arbeit viele dringende Fragen stellen:

– Mein Arbeitgeber will, dass ich meine Arbeitsstunden reduziere. Muss ich das akzeptieren?

– Was ist Kurzarbeitergeld?

– Bekomme ich weiterhin meinen Lohn, wenn mein Betrieb geschlossen wird?

– Darf mir mein Arbeitgeber kündigen, weil er momentan keine Arbeit für mich hat?

– Hat mein Arbeitgeber das Recht, mich nach Hause zu schicken?

– Habe ich Anspruch auf Home-Office, also darauf, in der aktuellen Situation von zu Hause zu arbeiten?

Gerne stehen wir Ihnen in den mira-Beratungsstellen nach wie vor für arbeitsrechtliche Fragestellungen zur Verfügung, auch wenn wir unsere persönliche Beratung aufgrund der Corona-Beschränkungen vorübergehend aussetzen mussten. Momentan erreichen Sie uns am besten per Mail oder Telefonisch. Wir freuen uns auf Ihre Fragen!

Unsere aktuellen Kontaktdaten:

Büro Stuttgart

info [at] mira-beratung [dot] de

0711/98693974

oder NEU:

0159/06356434

 

Büro Karlsruhe

Margarete [dot] Brugger [at] mira-beratung [dot] de

0176/43401400

 — WICHTIG: Vorübergehend bundesweit Beratung in der Herkunftssprache —

Sie haben wegen der Corona-Krise Fragen oder Probleme als Arbeitnehmer*in und wollen mehr über Ihre Rechte und Pflichten wissen? Zwischen dem 06. April und dem 30. Mai 2020 können Sie, egal in welcher Region Deutschlands Sie wohnen, Ihre Fragen an die Beratungsstellen von Faire Integration in Ihrer Herkunftssprache stellen. Eine Liste der Ansprechpersonen finden Sie hier

mira – Mit recht bei der Arbeit – Facebook

Schauen Sie sich außerdem gerne auf unserer Facebook-Seite https://www.facebook.com/mira.Beratungsstelle/ um. Über jedes Like und die Weiterleitung unserer Seite freuen wir uns sehr.

Newsletter An- und Abmeldung

Sie sind in unserem E-Mail-Verteiler für den „mira- Mit Recht bei der Arbeit!“ Newsletter. Wir informieren Sie in unregelmäßigen Abständen über wichtige arbeitsrechtliche Themen. Ab sofort funktioniert die Anmeldung zum mira-Newsletter über unsere Website www.mira-beratung.de . Ihre Mailadresse  haben wir bei der Umstellung aus der bisherigen mira-Newsletter-Liste übertragen und gehen davon aus, dass dies in ihrem Sinne war. Falls Sie diesen Newsletter nicht mehr erhalten wollen, dann klicken Sie bitte auf den entsprechenden Link am Ende des Newsletters.

 

Mit freundlichen Grüßen

Bleiben Sie gesund! 

Ihr mira-Team 

Tülay Güner, Cemile Baykal, Margarete Brugger, Aja Fukuda Radojevic, Carsten Matthias und Björn Scherer

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Beratung aktuell nur per Mail und Telefon – Corona-Vorbeugung

Die Bundesregierung hat aufgrund der Entwicklungen rund um den Corona-Virus dazu aufgerufen, soziale sowie direkte persönliche körperliche Kontakte einzuschränken, um die Ausbreitung des Virus zumindest abzubremsen.
Die Gesundheit unserer KundInnen und MitarbeiterInnen ist uns sehr wichtig, weshalb wir bis auf weiteres (mindestens bis zum 19.04.2020) unsere Beratungen nur mehr telefonisch und per Mail durchführen werden.
So stellen wir sicher, dass wir auch in diesen turbulenten Zeiten unseren Ratsuchenden Hilfe und Unterstützung anbieten können. Gleichzeitig tragen wir aber auch dazu bei, dass sich das Corona-Virus nicht noch weiter ausbreitet.

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Mira – Mit Recht bei der Arbeit Newsletter #3

Liebe Kolleg*innen, liebe Netzwerkpartner*innen, liebe Freund*innen,

dies ist unser dritter mira-Newsletter. Wir wollen Sie mit unseren Newslettern, die wir in unregelmäßigen Abständen verschicken, über unsere Beratungsarbeit informieren und wichtige Themen und Veranstaltungen mit Ihnen teilen.  Ein fester Bestsandteil des mira-Newsletters ist ein Fallbeispiel aus unserer aktuellen Beratungsarbeit. Damit wollen wir Sie weiter für die Themen unserer Arbeit sensibilisieren und Ihnen gleichzeitig hilfreiche Tipps und Erfolgsgeschichten mit Ihnen teilen. Wir sind Ihnen dankbar für Anmerkungen und Fragen rund um unserer Beratungsarbeit mira-mit Recht bei der Arbeit. mira Newsletter #3

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mira Newsletter #2

Liebe Kolleg*innen, liebe Netzwerkpartner*innen, liebe Freund*innen,

dies ist unser zweiter mira-Newsletter. Wir wollen Sie mit unseren Newslettern, die wir in unregelmässigen Abständen verschicken, über unsere Beratungsarbeit informieren und wichtige Themen und Veranstaltungen mit Ihnen teilen.  Ein fester Besandteil des mira-Newsletters ist ein Fallbeispiel aus unserer aktuellen Beratungsarbeit. Damit wollen wir Sie weiter für die Themen unserer Arbeit sensibilisieren und Ihnen gleichzeitig hilfreiche Tipps und Erfolgsgeschichten mit Ihnen teilen. Wir sind Ihnen dankbar für Anmerkungen und Fragen rund um unserer Beratungsarbeit mira-mit Recht bei der Arbeit. weiterlesen:      mira 2019 Newsletter # 2

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Stellenausschreibung: Jurist*in oder Berater*in (d/w/m) für das Projekt Faire Integration Baden-Württemberg gesucht

 

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Veranstaltungsreihe “Arbeiten in Deutschland”

Die mira- Beratungsstelle in Karlsruhe führt jetzt im Herbst in Zusammenarbeit mit dem IVAF-Projekt „Projektverbund Baden – Arbeit und Ausbildung für Flüchtlinge“ eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Arbeiten in Deutschland“ durch.

Nähere Informationen hier im Flyer: Inforeihe_Arbeiten-in-Deutschland

Wir freuen uns, wenn Sie an den Veranstaltungen teilnehmen und/oder die Informationen darüber an Interessierte weitergeben.

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Einladung zur Eröffnung von „mira – Mit Recht bei der Arbeit“ Karlsruhe

Liebe Mitstreiter*innen und liebe Kolleg*innen,

seit Januar dieses Jahres arbeiten wir am Aufbau der Beratungsstelle „mira – Mit Recht bei der Arbeit“ in Karlsruhe. Wir freuen uns nun, Sie ganz herzlich zur Eröffnung der Beratungsstelle in den neuen Räumen im ibz – Internationales Begegnungs-Zentrum Karlsruhe einladen zu dürfen!

Wann:
Donnerstag, den 18.07.2019 von 10 bis 12 Uhr

Wo:
ibz Internationales Begegnungs-Zentrum Karlsruhe
Kaiserallee 12d
76133 Karlsruhe

Die Beratungsstelle „mira – Mit Recht bei der Arbeit“ ist ein Projekt, das der Ausbeutung von Geflüchteten auf dem Arbeitsmarkt entgegenwirken möchte. Wir bieten Geflüchteten und Migrant/innen, die nicht aus der EU kommen eine kostenlose Beratung in arbeitsrechtlichen Fragen und Problemen wie z.B.:

  • Arbeitsvertrag (z.B. Minijob, Teil- oder Vollzeit)
  • Lohn und Gehalt (z.B. unbezahlte Arbeitsstunden)
  • Arbeitszeit, Urlaub, Kündigung
  • Versicherung z.B. bei Krankheit und Arbeitsunfall

mira Karlsruhe ist ein Projekt von Faire Integration. Träger von Faire Integration ist adis e.V. – Antidiskriminierung · Empowerment · Praxisentwicklung. Faire Integration ist ein Teilprojekt des iQ-Netzwerkes Baden-Württemberg.

Hier geht´s zur Einladung: “Einladung_18072019_mira-KA”

Wir freuen uns über ihr Kommen!

Mit freundlichen Grüßen
Margarete Brugger und Björn Scherer

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Die mira- Beratungsstelle in Karlsruhe führt jetzt im Herbst in Zusammenarbeit mit dem IVAF-Projekt „Projektverbund Baden – Arbeit und Ausbildung für Flüchtlinge“ eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Arbeiten in Deutschland“ durch.

Nähere Informationen hier im Flyer

Wir freuen uns, wenn Sie an den Veranstaltungen teilnehmen und/oder die Informationen darüber an Interessierte weitergeben.

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IQ Factsheet Faire Integration von Geflüchteten – Zahlen Daten Fakten

Laut aktueller Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) sind gut 274.000 Personen mit Fluchthintergrund sozialversicherungspflichtig beschäftigt (siehe Quellenauswahl unten). Zusätzlich dazu gehen rund 72.000 Personen mit einer Staatsangehörigkeit aus den nichteuropäischen Asylherkunftsländern einer ausschließlich geringfügigen Beschäftigung nach (Mini-Job bzw. 450-Euro-Job). 463.000 Geflüchtete sind zurzeit arbeitssuchend gemeldet. Die Arbeitslosigkeit von Geflüchteten liegt seit Jahresbeginn 2017 auf gleichbleibendem Niveau von rund 180.000. Der Grund dafür ist, so die BA, dass sich der Zuzug Schutzsuchender deutlich abgeschwächt hat, sich nach wie vor viele geflüchtete Menschen in
 Integrationskursen befinden und die Zahl der Geflüchteten in Ausbildung und Beschäftigung zunimmt. [mehr -> IQ_FactSheet_FaireIntegration]

 

 

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mira Newsletter #1

Liebe Kolleg*innen, liebe Netzwerkpartner*innen, liebe Freund*innen,
dies ist unser erster mira-Newsletter. An dieser Stelle wollen wir kurz resümieren. Wie war 2018? Was haben wir seit unserer Eröffnung getan? Was haben wir uns für 2019 vorgenommen? Mit diesem Newsletter laden wir Sie ein zu einem kurzen Rückblick auf das Projekt mira – Mit Recht bei der Arbeit im Jahr 2018 und einen Ausblick auf die Neuerungen ab 2019.
Die vielleicht wichtigste Neuerung für 2019 zu Beginn: Wir bauen eine zweite mira-Beratungsstelle in Karlsruhe auf. Diese wollen wir im ersten Quartal 2019 eröffnen. Durch die Finanzierung im IQ Netzwerk Programm Faire Integration wird damit der langfristige Aufbau einer landesweit zuständigen Beratungsstruktur der mira-Arbeit unterstützt.

Aufbau der Beratungsstruktur

Im Vordergrund stand zu Beginn 2018 zunächst der Aufbau der Beratungsstruktur und der landesweiten Vernetzungsarbeit. Hier haben wir landesweit ca. 40 Kooperationsgespräche in Form von Einzel- oder Gruppeninterviews mit zentralen Kooperationspartner*innen geführt. Ziel der Gespräche war es Bedarfe zu erfragen, Angebote zu machen und letztlich eine enge Kooperationsstrutur aufzubauen. Parallel dazu haben wir begonnen Kurzschulungen und Projektvorstellungen zum Thema Arbeitsrecht für Geflüchtete, Ehrenamtliche und Professionelle anzubieten. Bis Jahresende konnten etwa 40 solcher Info- und Schulungsformate durchgeführt werden. Insgesamt haben wir dadurch im ersten Jahr bereits über 700 Personen erreicht.

Beratungstätigkeit im zweiten Halbjahr 2018

Im Sommer ging es mit der offiziellen Einweihung der mira-Beratungsstelle im DGB-Haus richtig los mit der eigentlichen Beratungsarbeit. Die Beratung wurde im zweiten Halbjahr sehr gut angenommen. Nach den Projektvorstellungen und der intensiven Netzwerkarbeit gingen die Beratungsanfragen rasch nach oben, was unter anderem zeigt, dass ein großer Bedarf für unsere Beratung vorhanden ist. Die verschiedenen Akteure begrüßen das Beratungsangebot und sind in der Regel an einer Zusammenarbeit sehr interessiert. Das Angebot wird als gute Ergänzung in der bisherigen Beratungslandschaft im Land Baden-Württemberg wahrgenommen. Es konnten in 2018 bereits ca. 125 Personen beraten werden. Die Beratungen erfolgen persönlich, schriftlich oder per Telefon, der Großteil der Beratungsfälle kommt derzeit noch aus dem Großraum Stuttgart, es kommen aber zunehmend auch landesweit Fälle in der Beratungsstelle an. Häufig finden die Ratsuchenden ihren Weg über Kooperationspartner*innen und über Verweisberatung zu uns in die Beratungstelle. Eine sehr gute Zusammenarbeit hat sich hier mit Mitarbeitenden von Jobcentern, mit Integrationsmanager*innen und Mitarbeitenden von Migrations- und Asylberatungsstellen ergeben.

Themen der Beratung

Häufig geht es bei den Beratungsanfragen um die Überprüfung von Ansprüchen aus Arbeitsverträgen, Tarifverträgen – nach Kündigung oder auch noch während der Beschäftigung. Die Ratsuchenden fragen häufig nach Information zu arbeitsrechtlichen Themen, wie Entlohnung, Entgeltfortzahlung, Kündigung, Urlaubsansprüchen, Krankenversicherungsschutz und  Arbeitsschutz. Insbesondere bei Kündigungen geht es sehr häufig auch um die Schnittstelle zwischen Arbeitgebenden und dem Leistungsbezug im SGB II oder SGB III. In einigen Fällen ging es auch um die  Vermittlung an Dritte, z.B. Anwälte oder um die Schlichtung mit anderen Konfliktparteien, z.B. den Arbeitgebenden. In einzelnen Fällen wurde zum Thema Scheinselbstständigkeit, Ausbildungsvertrag oder Praktikum beraten.

In ca. 60% der Fälle konnte das Anliegen der Ratsuchenden nach ein bis zwei Beratungen geklärt werden. Ca. 30 % der Ratsuchenden erhielten mehr als 2 Beratungen. Die Haupt-Herkunftsländer der Ratsuchenden waren Syrien, Afghanistan, Irak, Gambia, Eritrea, Iran und Pakistan. Die Beratungen erfolgen auf Deustch, Arabisch, Türkisch, Englisch oder Französisch. Um auch Personen mit anderen Sprachen gut beraten zu können, bemühen wir uns derzeit darum einen Pool an Sprachmittler*innen aufzubauen. Die wichtigsten Branchen aus denen wir Fälle in der Beratung hatten, waren der Gastro-Bereich, der Bausektor, die Reinigung, Security, Handwerk, die Baubranche, die Automobilbranche, Lebensmittel und Pflege. Ein großer Teil der Fälle waren Arbeitsverhältnisse im Leiharbeitsbereich.

Ein Fall aus der Beratungspraxis

Die Beratungsstelle hat oft mit der Fallkonstellation zu tun, dass die Ratsuchenden trotz einer Vollzeitstelle dennoch kaum Geld zum Leben haben. Oft handelt es sich hierbei um Beschäftigungen in Zeitarbeitsfirmen. In den uns zugetragenen Fällen wurden die Menschen zwar laut Arbeitsvertrag und unter Vereinbarung eines festen Mindestmonatsgehalts eingestellt. Wenn dann aber keine Aufträge reinkommen und die Geflüchteten nicht eingesetzt werden können, zahlten die Zeitarbeitsfirmen in manchen Monaten keinen bis kaum Lohn. Die Geflüchteten mussten jedoch auch in diesen Monaten jederzeit in der Lage sein bei Anruf der Leiharbeitsfirma schnellstmöglich vor Ort zu sein, also abrufbereit sein. Bezahlt wurden Sie dann aber am Ende des Monats nur für die tatsächlich eingesetzten Stunden.

Solch eine Praxis ist rechtlich nicht zulässig. Das Risiko, ob Aufträge reinkommen oder nicht, tragen die Arbeitgeber*innen, und nicht die Arbeitnehmer*innen, die ja jederzeit abrufbereit sein müssen und dadurch auch nicht in der Lage sind, woanders zu arbeiten. Auf Wunsch der Ratsuchenden kontaktieren wir auch die Arbeitgeber*innen, weisen auf diese Rechtslage hin und fordern sie zur Zahlung auf.

Ein wichtiger Hinweis an dieser Stelle: Aktuelle Beispiele von Zeitarbeitsfirmen zeigen, dass diese in Zeiten von Auftragsflauten die Geflüchteten teilweise in „unbezahlten Urlaub“ schicken. Hierzu legen sie den Geflüchteten einen Antrag auf unbezahlten Urlaub vor und lassen diesen unterschreiben, so dass die Zeitarbeitsfirma später argumentieren kann, dass es der Wunsch des/der Geflüchteten war, in unbezahlten Urlaub zu gehen und sie sie deshalb nicht einsetzen konnten. Uns ist es wichtig, die Ratsuchenden über diese und ähnliche Praktiken zu informieren und sie dahingehend zu sensibilisieren, nichts zu unterschreiben, was sie nicht nachvollziehen können.

Neuerungen und Ausblick auf  2019

Ca. 80-90% der Ratsuchenden waren Männer – die gezielte Ansprache von Frauen soll ein Schwerpunkt der Beratungsarbeit in 2019 werden.

Ab 2019 erweitern wir unsere Zielgruppe. Wir beraten neben der bisherigen Zielgruppe der Geflüchteten nun auch Menschen aus Drittstaaten. Nach wie vor beraten wir ALLE Personen unabhängig von ihren Aufenthaltstiteln, also auch illegalisierte Menschen ohne Papiere. Zum Thema „Illegalisierte Menschen im Arbeitsmarkt“ planen wir für 2019 eine Fachtatgung zu organisieren und anzubieten.

Wir freuen uns darauf auch im Jahr 2019 vielen Menschen unsere arbeitsrechtliche Beratung und Unterstützung anbieten zu können und bauen darauf in nun zwei Standorten mehr Menschen zu erreichen und zu mehr Gerechtigkeit zu verhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr mira-Team

Tülay Güner, Tarek Khallouf, Cemile Baykal, Carsten Matthias, Margarete Brugger und Björn Scherer

Beratungsangebote und Terminvereinbarung in Stuttgart

Die Öffnungszeiten unserer Beratungsstelle in Stuttgart sind (telefonisch oder persönlich):

Dienstag und Mittwoch von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Donnerstag von 10:00 bis 12:00 Uhr

 

Sie erreichen uns per Mail und per Telefon:

Willi-Bleicher-Haus 6. Etage                                       www.mira-beratung.de

Willi-Bleicher-Straße 20                                                info [at] mira-beratung [dot] de

70174 Stuttgart                                                               (+49)711 98 693 974

 

Sie können aber gerne auch Termine an anderen Tagen und Uhrzeiten mit uns ausmachen.

Gerne führen wir auch Infoveranstaltungen und/oder Gruppenberatungen vor Ort durch.

Alle Beratungsangebote und Angaben zu Terminvereinbarungen finden Sie auf

www.mira-beratung.de

 

Beratungsangebote und Terminvereinbarung in Karlsruhe

Die Beratungsstelle befindet sich derzeit in der Aufbauphase. Nach Absprache können jedoch bereits ab sofort Ratsuchende beraten werden, oder Info-Veranstaltungen bzw. Kurzschulungen für die Zielgruppe vereinbart werden.

 

Sie erreichen uns per Mail und per Telefon:

Margarete [dot] Brugger [at] mira-beratung [dot] de

www.mira-beratung.de

(+49) 176 434 01 400

 

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Beitrag in: IQ Netzwerk Baden-Württemberg | Newsletter 03/2018

IQ landesweit:

Faire Integration Vertragsstrafe und Kündigung statt Lohn – ein Fallbeispiel Von Tülay Güner (adis e.V. / mira – Mit Recht bei der Arbeit)

Herr H. suchte unsere Beratungsstelle auf, nachdem ihm fristlos gekündigt worden war und er seinen letzten Monatslohn nicht erhalten hatte. Herr H. erklärte, dass die Kündigung an dem Tag erfolgte, an dem er sich ordnungsgemäß und unter Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung krankgemeldet hatte. Mehr als die Kündigung machte ihm zu schaffen, dass die Leiharbeitsfirma sich weigerte, ihm seinen letzten Monatslohn zu zahlen. Die Überprüfung des Kündigungsschreibens und der letzten Lohnabrechnung ergab, dass die Leiharbeitsfirma Herrn H. eine Vertragsstrafe in Höhe von 2000 Euro auferlegt hatte, da Herr H. unentschuldigt
gefehlt habe. Diese Strafe verrechnete die Leiharbeitsfirma mit dem letzten Monatsgehalt von Herrn H., sodass am Ende Herr H. seinem ehemaligen Arbeitgeber Geld schuldete. Dieses Verhalten der Leiharbeitsfirma war unzulässig. Auf Wunsch von Herrn H. schickte unsere Beratungsstelle der Leiharbeitsfirma ein Mahnschreiben mit dem Hinweis auf die rechtliche Lage und unter Fristsetzung. Sollte die Leiharbeitsfirma nicht reagieren und den Lohn nicht auszahlen, werden wir Herrn H. dabei unterstützen, seinen Lohnanspruch gerichtlich geltend zu machen. Der Fall von Herrn H. ist kein Einzelfall. Es haben sich mittlerweile zwei weitere Ge
flüchtete bei uns gemeldet, die bei derselben Leiharbeitsfirma beschäftigt waren und mit exakt derselben Begründung ihr letztes Monatsgehalt nicht ausbezahlt bekommen haben. Regelmäßig kommt es auch vor, dass der Arbeitgeber die Geflüchteten 2 bis 3 Monate arbeiten lässt, ihnen in dieser Zeit aber ihren Lohn nicht zahlt oder nur einen kleinen Teil und ihnen dann noch innerhalb der Probezeit kündigt. Diese Arbeitgeber setzen darauf, dass sich die Geflüchteten mit großer Wahrscheinlichkeit nicht dagegen wehren werden.

Tülay Güner info [at] mira-beratung [dot] de Telefon 0711 98693974

 

 

Hilfe bei Problemen am Arbeitsplatz – mira im SWR-Interview

Seit Juni gibt es in Stuttgart die Beratungsstelle “mira”: Hier wird zum Beispiel Flüchtlingen geholfen, wenn der Chef ihnen den Lohn nicht zahlen will. Das Projekt… (zum Radiobeitrag)

Offene Sprechstunde

Dienstag und Mittwoch von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr und Donnerstags von 10:00 bis 12:00 Uhr sind wir in unserem Büro im DGB-Haus in Stuttgart erreichbar. Telefonisch oder Persönlich. Sie können aber gerne auch Termine an anderen Tagen und Uhrzeiten mit uns ausmachen.

Sie erreichen uns per Mail und per Telefon:

Willi-Bleicher-Haus

6. Etage

Willi-Bleicher-Straße 20

70174 Stuttgart

info [at] mira-beratung [dot] de

(+49)711 98 693 974

Das Willi-Bleicher Haus ist in 15 min zu Fuß vom Hauptbahnhof Stuttgart

zu erreichen oder mit der U-Bahn, 1 Station bis Haltestelle Börse/ Börsenplatz.

 

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Einladung zur EröffnungLogo von mira: Mit RECHT bei der ARBEIT

Sehr geehrter Damen und Herren,
liebe Mitstreiter* innen und Freund*innen,

hiermit möchten wir Sie gerne einladen zur Eröffnungsveranstaltung für unsere Beratungsstelle mira – Mit Recht bei der Arbeit!

Wann: Donnerstag, den 21.06.2018 von 16.00 bis 18.00 Uhr
Wo: DGB Gewerkschaftshaus, Foyer, Willi-Bleicher-Str. 20, 70174 Stuttgart

Begrüßung:
Gabriele Frenzer Wolf, Stellvertretende Vorsitzende DGB Baden-Württemberg
Hüseyin Ertunç, Gesamtkoordinierung IQ Netzwerk Baden-Württemberg

Vorstellung von mira:
Träger, Beratungsteam, Zielsetzung, Aufgaben

Themeninseln:
Austausch zu Bedarfe, Erreichbarkeit und Kooperationen

Ausklang:
Kleiner Imbiss im 6. OG in den mira-Räumen
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Bitte teilen Sie uns bis zum 11.06.2018 per Email an eva [dot] mattausch [at] nw-ad [dot] de mit, ob Sie kommen können. Danke!

Mit freundlichen Grüßen,
Andreas Foitzik, adis e.V.,
Doris Köhncke, vij e.V.,
Wolfgang Herrmann, Kath. Betriebsseelsorge
und das mira-Beratungsteam Cemile Baykal, Tülay Güner, Tarek Khallouf, Carsten Matthias, Björn Scherer

Bitte beachten Sie: Von der Veranstaltung erstellen wir Bildmaterial. Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie sich einverstanden, dass wir gegebenenfalls Bild- und Filmmaterial veröffentlichen, auf denen Sie erkennbar sind.

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Logo der Betriebsseelsorge Logo der Betriebsseelsorge der Diozöse Rottenburg-Stuttgart Logo des Vereins für internationale Jugendarbeit Logo des Zweckerfüllungsfonds FlüchtlingsHilfe der Diözese Rottenburg-Stuttgart Logo CMS Stiftung